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Kurz & knapp: Digitale Souveränität bedeutet, dass Verwaltungen selbst bestimmen können, welche Software sie einsetzen, wo ihre Daten verarbeitet werden und von welchen Anbietern sie wie stark abhängig sind. Mit linqi können Unternehmen, Organisationen und Kommunen ihre Verwaltungsprozesse automatisieren und dabei zwischen einer Cloud-Lösung mit Hosting in Deutschland und dem Betrieb auf der eigenen Infrastruktur, also On-Premise, wählen. Welche Variante sinnvoller ist, hängt von den technischen Anforderungen, vorhandenen Ressourcen und Sicherheitsvorgaben der jeweiligen Verwaltung ab. Schauen wir uns diese im Folgenden einmal an.

Was bedeutet digitale Souveränität in der öffentlichen Verwaltung?

Digitale Souveränität beschreibt die Fähigkeit, die eigenen IT-Systeme, Daten und digitalen Prozesse selbstbestimmt zu gestalten und zu kontrollieren. Dazu gehört auch, den Softwareanbieter wechseln zu können, ohne dass zentrale Verwaltungsabläufe zum Stillstand kommen.

In der Praxis betrifft die digitale Souveränität meist mehrere Bereiche:

  • Datenhoheit: Die Verwaltung weiß genau, wo ihre Daten gespeichert und verarbeitet werden und wer darauf zugreifen darf.
  • Technologische Unabhängigkeit: Softwarelösungen lassen sich möglichst ohne unnötige Abhängigkeiten von einzelnen Herstellern betreiben.
  • Interoperabilität: Bestehende Fachverfahren und neue Anwendungen können über geeignete Schnittstellen miteinander kommunizieren.
  • Betriebsfreiheit: Die Verwaltung kann entscheiden, ob eine Anwendung in der Cloud oder auf einer eigenen Infrastruktur betrieben wird.
  • Langfristige Handlungsfähigkeit: Änderungen bei Preisen, Lizenzmodellen oder technischen Rahmenbedingungen führen nicht automatisch dazu, dass bestehende Prozesse neu aufgebaut werden müssen.

Mit linqi zeigt sich dieser Ansatz unter anderem darin, dass die Prozessmanagement-Software über Schnittstellen mit bestehenden Fachverfahren verbunden werden kann. Dafür bietet linqi unter anderem API-Schnittstellen, Webhooks und verschiedene Connectoren, über die sich bestehende Fachverfahren, Datenbanken und andere Anwendungen miteinander verbinden lassen. So können Kommunen ihre Prozesse automatisieren, ohne dafür grundsätzlich ihre vorhandene Systemlandschaft austauschen zu müssen. Praktisch, oder?

Warum wird die digitale Souveränität – gerade für Kommunen – immer wichtiger?

Angesichts der zunehmenden geopolitischen Spannungen, wachsender Cyberbedrohungen und der Risiken durch die Abhängigkeit von einzelnen Softwareanbietern gewinnt die digitale Souveränität gerade für öffentliche Verwaltungen immer mehr an Bedeutung. Sie wollen langfristig die Kontrolle über ihre Daten, IT-Systeme und Verwaltungsprozesse behalten. Immer häufiger stellen sich (öffentliche) Verwaltungen dabei zu Recht die Frage: Was passiert eigentlich, wenn ein zentraler Softwareanbieter plötzlich nicht mehr zur Verfügung steht? Für viele deutsche Verwaltungen wäre das nicht nur ein IT-Problem, sondern würde wahrscheinlich früher oder später den gesamten Verwaltungsbetrieb beeinträchtigen.

Mit linqi steht Kommunen beispielsweise eine Lösung zur Prozessautomatisierung zur Verfügung, bei der sie selbst entscheiden können, ob sie die Software in der Cloud oder auf der eigenen IT-Infrastruktur betreiben möchten. Aber das ist natürlich nicht bei jeder Software-Lösung gegeben.

Wie stark Kommunen inzwischen von einzelnen Softwareherstellern abhängig sind, zeigt ein aktueller Bericht der Tagesschau. Darin geht es unter anderem um die Stadt Nettetal in Nordrhein-Westfalen, die sich zunehmend mit ihrer Abhängigkeit von US-amerikanischen Softwarekonzernen beschäftigt.

Die Sorge: Sollten bestimmte Dienste von Microsoft aus politischen oder rechtlichen Gründen nicht mehr verfügbar sein, wären möglicherweise nicht nur Word, Excel oder PowerPoint betroffen. Auch zahlreiche kommunale Fachverfahren könnten ausfallen, weil sie technisch auf entsprechende Microsoft-Systeme angewiesen sind.

Dass es sich dabei nicht um ein Einzelproblem handelt, zeigt eine Abfrage der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt), die dem WDR vorliegt:

  • Fast 92 Prozent der befragten Kommunen in NRW geben an, von Software- und Cloudanbietern abhängig zu sein.
  • 82 Prozent bewerten diese Abhängigkeit als kritisch.

Die Zahlen verdeutlichen, weshalb sich vor allem Städte, Gemeinden und Behörden zunehmend mit alternativen Softwarelösungen beschäftigen.

Dabei geht es besonders darum, die eigene IT-Infrastruktur so aufzustellen, dass eine Verwaltung handlungsfähig bleibt und nicht vollständig von einzelnen Herstellern abhängig ist.

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On-Premise vs. Cloud: Wo liegt der Unterschied?

Bei der Auswahl einer Prozessmanagement-Software stellt sich früher oder später die Frage nach dem Betriebsmodell. Soll die Anwendung auf eigenen Servern laufen oder über einen Cloud-Anbieter bereitgestellt werden? Und was ist für öffentliche Verwaltungen die bessere Lösung? Die Erfahrung von linqi zeigt: Auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort. Beide Varianten können für Verwaltungen sinnvoll sein. Sie unterscheiden sich allerdings hinsichtlich Kontrolle, Wartung, Infrastruktur und organisatorischem Aufwand.

Option #1: On-Premise – Software auf der eigenen Infrastruktur betreiben

Bei einer On-Premise-Lösung wird die Software auf Servern betrieben, die von der Verwaltung selbst oder einem beauftragten kommunalen IT-Dienstleister verwaltet werden.

Die Organisation bestimmt damit weitgehend selbst, wie die technische Umgebung aufgebaut ist, welche Sicherheitsmaßnahmen gelten und wie der Zugriff auf die Systeme erfolgt. Das verleiht ein großes Stück Souveränität.

Der On-Premise-Betrieb eignet sich besonders für Kommunen, die bereits über eigene Rechenzentren oder entsprechende IT-Dienstleister verfügen. Auch bei speziellen Sicherheitsanforderungen, komplexen Fachverfahrenslandschaften oder eingeschränkter externer Netzwerkanbindung kann On-Premise Vorteile bieten.

Allerdings bringt dieses Betriebsmodell ein gewisses Maß an Verantwortung mit sich. Server müssen gewartet, Updates eingespielt, Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt und ausreichende Kapazitäten bereitgestellt werden. Dafür braucht es entsprechendes IT-Know-how oder einen verlässlichen Betriebspartner.

Option #2: Cloud – Software ohne eigene Serverinfrastruktur nutzen

Bei einer Cloud-Lösung wird die Software in einem externen Rechenzentrum betrieben und in der Regel über einen Browser oder eine entsprechende Anwendung bereitgestellt. Die Verwaltung muss also keine eigene Serverumgebung für die Anwendung aufbauen.

Bei einem Software-as-a-Service-Modell (SaaS) übernimmt der Anbieter üblicherweise den technischen Betrieb, die Wartung und die Bereitstellung von Updates. Auch linqi kann als SaaS-Lösung genutzt werden. Die Software wird dabei in deutschen Rechenzentren gehostet, sodass Kommunen ihre Verwaltungsprozesse automatisieren können, ohne selbst eine entsprechende Serverinfrastruktur betreiben zu müssen.

Das kann insbesondere für kleinere Kommunen interessant sein, deren IT-Abteilungen ohnehin stark ausgelastet sind. Auch wenn eine Anwendung schnell eingeführt oder flexibel für weitere Abteilungen bereitgestellt werden soll, bietet die Cloud häufig organisatorische Vorteile.

Wichtig ist dabei die Auswahl des Anbieters. Eine deutsche Cloud beziehungsweise ein Hosting in Deutschland ist in Bezug auf den Datenstandort für viele Städte und Kommunen ein wichtiger Baustein der digitalen Souveränität. linqi setzt deshalb bei seiner Cloud-Lösung auf Hosting in deutschen Rechenzentren mit einer ISO-27001-zertifizierten Rechenzentrumsumgebung und legt großen Wert auf Datenschutz und IT-Sicherheit. Für die rechtliche und technische Bewertung müssen allerdings auch Zugriffsrechte, Unterauftragnehmer, mögliche Drittlandtransfers und die tatsächlichen Sicherheitsmaßnahmen berücksichtigt werden.

On-Premise vs. Cloud im direkten Vergleich

KriteriumOn-PremiseCloud (SaaS)
BetriebEigene oder beauftragte InfrastrukturInfrastruktur des Anbieters
KontrolleHohe Kontrolle über die BetriebsumgebungAbhängig von Vertrag und Anbieter
WartungÜbernimmt Verwaltung oder IT-DienstleisterÜbernimmt in der Regel der Anbieter
SkalierungZusätzliche Infrastruktur eventuell notwendigHäufig flexibel möglich
IT-RessourcenHöherer eigener BetriebsaufwandGeringerer eigener Betriebsaufwand
DatenschutzAbhängig von Umsetzung und BetriebAbhängig von Umsetzung und Anbieter

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Prozessdokumentation-Tipps

Warum die freie Wahl des Betriebsmodells so wichtig ist

Wer heute eine neue Stadtverwaltungs-Software einführt, trifft damit eine Entscheidung für viele Jahre. Umso wichtiger ist es also, dass die gewählte Lösung nicht nur funktional überzeugt, sondern auch zur langfristigen IT-Strategie passt und sich entsprechend auch mit gegebenen Strukturen vereinbaren lässt.

Ein Beispiel: Eine Kommune nutzt bisher überwiegend Cloud-Anwendungen, möchte künftig aber bestimmte sensible Prozesse in einem eigenen Rechenzentrum betreiben. Wenn ihre Prozessautomatisierung ausschließlich als Cloud-Dienst verfügbar ist, ist ein Software-Wechsel oft die unbequeme Konsequenz.

Die Möglichkeit, zwischen On-Premise und Cloud zu wählen – wie es eben bei linqi der Fall ist – schafft dagegen mehr Spielraum. Sie erleichtert es, unterschiedliche Sicherheitsanforderungen zu berücksichtigen und die Software in bestehende IT-Strukturen einzubinden.

Natürlich: Die Wahl zwischen Cloud und On-Premise allein schafft noch keine vollständige digitale Souveränität. Auch Schnittstellen, Datenexporte, Lizenzbedingungen und die technische Architektur spielen eine Rolle. Aber die freie Wahl der Betriebsumgebung ist eben ein entscheidender Bestandteil davon. linqi unterstützt diese Flexibilität zudem durch einen No-Code-Prozessdesigner, mit dem sich Verwaltungsabläufe an neue Anforderungen anpassen lassen, sowie eine OpenData Policy, die den Export eigener Kundendaten ermöglicht. Sehen wir uns das genauer an.

Digitale Souveränität mit linqi: Prozessautomatisierung in der Cloud oder On-Premise

Mit linqi müssen sich Kommunen nicht auf ein bestimmtes Betriebsmodell festlegen. Die Prozessmanagement-Software aus Bonn ist für Verwaltungen somit eine flexible Möglichkeit, ihre Prozesse zu digitalisieren und zu automatisieren, ohne dafür zwingend ihre bestehende IT-Infrastruktur grundlegend verändern zu müssen.

linqi in der Cloud mit Hosting in Deutschland

Wer linqi als Cloud-Lösung nutzt, profitiert im Sinne der Souveränität von einem Betrieb in deutschen Rechenzentren. Das Hosting erfolgt in einer ISO-27001-zertifizierten Rechenzentrumsumgebung. Zusätzlich setzt linqi auf geografisch getrennte Rechenzentren und Intrusion Detection zur frühzeitigen Erkennung möglicher Angriffe. Seit Juni 2026 ist linqi außerdem als CVE Numbering Authority (CNA) autorisiert und kann Sicherheitslücken im eigenen Zuständigkeitsbereich eindeutig erfassen und dokumentieren. Zudem sorgt linqi mit Backups und Wiederherstellungsverfahren für zusätzliche Datensicherheit.

Gerade für Verwaltungen ohne umfangreiche eigene Serverinfrastruktur kann das eine interessante Möglichkeit sein, digitale Prozesse mit überschaubarem technischem Betriebsaufwand einzuführen.

linqi als On-Premise-Lösung für die bestehende IT-Infrastruktur

Kommunen, die ihre Software lieber selbst betreiben möchten, können linqi auf einer eigenen Infrastruktur einsetzen.

Die On-Premise-Version unterstützt sowohl Linux als auch Windows Server. Bei der Datenbank können Verwaltungen zwischen PostgreSQL und Microsoft SQL Server wählen. Damit lässt sich die Software an unterschiedliche technische Umgebungen anpassen.

Praxisbeispiel: Digitale Souveränität in einer Kommunalverwaltung mit linqi

Angenommen, eine Stadtverwaltung möchte ihre internen Genehmigungsprozesse digitalisieren. Bisher werden Anträge per E-Mail verschickt, Zuständigkeiten manuell geprüft und Freigaben in unterschiedlichen Systemen dokumentiert.

Mit linqi könnte die Verwaltung diesen Ablauf über digitale Formulare, automatische Aufgabenverteilung und festgelegte Freigabeschritte organisieren.

Betreibt die Kommune bereits ein eigenes Rechenzentrum, kann sie sich für die On-Premise-Variante entscheiden. Eine kleinere Gemeinde ohne entsprechende IT-Kapazitäten könnte denselben Anwendungsfall über die Cloud-Lösung umsetzen.

Die Prozessautomatisierung verfolgt in beiden Fällen dasselbe Ziel: weniger manuelle Arbeit, klarere Zuständigkeiten und nachvollziehbare Abläufe.

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Worauf sollten Kommunen bei der Auswahl einer souveränen Verwaltungssoftware achten?

Ob klassische Verwaltungssoftware, neue Automatisierungsplattform oder Software für die Kommunalverwaltung: Wer eine Lösung langfristig einsetzen möchte, sollte nicht ausschließlich den Funktionsumfang vergleichen.

Auswahlkriterien für eine souveräne Verwaltungssoftware:

  • Betriebsmodell: Ist die Software ausschließlich als Cloud-Dienst verfügbar oder auch On-Premise einsetzbar?
  • Datenstandort: Wo werden Daten gespeichert, verarbeitet und gesichert?
  • Schnittstellen: Lassen sich bestehende Fachverfahren und andere Anwendungen anbinden?
  • Technologische Abhängigkeiten: Welche externen Dienste benötigt die Software für ihren Betrieb?
  • Datenschutz und Sicherheit: Welche Nachweise, Schutzmaßnahmen und vertraglichen Regelungen bietet der Hersteller?
  • Langfristige Flexibilität: Können Daten exportiert, Prozesse angepasst und technische Anforderungen verändert werden?

Fazit: Digitale Souveränität beginnt bei der Softwareauswahl

Die Diskussion über die Abhängigkeit deutscher Verwaltungen von internationalen Technologiekonzernen zeigt, wie wichtig langfristig tragfähige IT-Entscheidungen geworden sind.

Digitale Souveränität bedeutet dabei vor allem, die eigenen Abhängigkeiten bewusst zu bewerten, Alternativen zu schaffen und die Kontrolle über wichtige Prozesse zu behalten – das gilt sowohl in Verwaltungen als auch in Unternehmen oder anderen Organisationen.

Mit linqi können Kommunen ihre Abläufe automatisieren und gleichzeitig selbst entscheiden, ob sie die Software in der Cloud oder On-Premise betreiben möchten.

Denn eine gute Software sollte sich an die Anforderungen der Verwaltung anpassen – und nicht umgekehrt.

FAQ: Häufige Fragen zur digitalen Souveränität in der Verwaltung

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