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Kurz & knapp: Datenschutz wird oft als Bremse für Digitalisierung und Innovation gesehen. Dabei würde sich die Frage, ob und wie eine digitale Lösung sicher eingesetzt werden kann, direkt erübrigen, wenn Datenschutz und Sicherheit von Hause aus Teil der Software wären.

Deshalb setzt linqi auf Datensicherheit by Design. Das bedeutet: Die Plattform bringt die wichtigsten Sicherheitsvorkehrungen bereits mit. Sie müssen nicht nachträglich ergänzt werden, sondern sind von Anfang an Teil der Software. Das reicht vom Hosting in Deutschland und einem ISO-27001-zertifizierten Rechenzentrum über Geofencing, Firewalls und automatische Virenkontrollen bis hin zur Ausfallsicherheit und einer aktiven Überwachung zur Früherkennung von Angriffen. Kundendaten werden nicht an externe KI-Dienste weitergegeben. Auch Datenschutz-Audits und Sicherheitstests gehören dazu.

Für Anwender heißt das: Die wichtigsten Voraussetzungen sind schon da, wenn sie mit ihren digitalen Prozessen starten.

Bremst Datenschutz die Digitalisierung wirklich?

„Ja!“ Das sagen zumindest 71 Prozent der deutschen Unternehmen. Eine aktuelle Bitkom-Befragung unter 605 Unternehmen ab 20 Beschäftigten zeigt, wie groß die Unzufriedenheit in diesem Bereich ist: 92 Prozent bewerten ihren Datenschutzaufwand als hoch, 88 Prozent geben an, dass die DSGVO ihre Geschäftsprozesse komplizierter macht. 90 Prozent wünschen sich eine gezielte Reform der Datenschutz-Grundverordnung. Auf den ersten Blick scheint die Sache damit klar: mehr Datenschutz, weniger Geschwindigkeit. Doch ganz so einfach ist es nicht!

Ein im September 2026 veröffentlichtes Policy Paper der vom Fraunhofer ISI koordinierten Plattform Privatheit kommt zu einem differenzierteren Ergebnis. Die Forschung zeigt hier nicht, dass Datenschutz Innovation grundsätzlich verhindert. Die Auswirkungen hängen vielmehr von Faktoren wie Unternehmensgröße, Branche und Innovationstyp ab. Besonders interessant: Als konkrete Probleme nennt das Papier unter anderem die unterschiedlichen Auslegungen der Rechtslage, fehlende Harmonisierung und bürokratische Verfahren.

Die Frage lautet also nicht: Datenschutz oder Innovation? Die Frage ist: Wie lassen sich Digitalisierung und Datenschutz so zusammenbringen, dass beides funktioniert? Die Antwort ist ideal am Beispiel der Prozessautomatisierung zu sehen.

Wieso ist Datenschutz bei der Prozessautomatisierung so wichtig?

Bei der Prozessautomatisierung werden Daten automatisch erfasst, verarbeitet, weitergeleitet und gespeichert. Dabei werden sowohl in Unternehmen als auch in öffentlichen Verwaltungen häufig personenbezogene oder sensible Informationen verarbeitet. Datenschutz ist deshalb ein sehr wichtiger Faktor, um Zugriffe klar zu regeln, Daten sicher zu verarbeiten und automatisierte Abläufe von Anfang an datenschutzkonform zu gestalten. Bei linqi wird der Datenschutz bereits bei der technischen Grundlage berücksichtigt und muss nicht erst nachträglich für jeden neuen Prozess ergänzt werden.

Nehmen wir beispielsweise einen digitalen HR-Prozess: Er enthält im Normalfall Namen, Kontaktdaten, Vertragsinformationen oder andere personenbezogene Angaben. In einem Verwaltungsprozess sind es zum Vergleich häufig persönliche Bürgerdaten, die verarbeitet werden. Bei Freigaben, Kundenanfragen, Rechnungen oder internen Anträgen entstehen wiederum Daten, für die klar geregelt sein muss, wer sie sehen, verändern oder weitergeben darf. Mit linqi lassen sich digitale Workflows flexibel aufbauen und anpassen, während zentrale Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit von Beginn an mitgedacht werden.

Wir stellen also schon hier fest: Der Datenschutz einer Software muss mehr leisten, als die Daten lediglich irgendwo sicher abzulegen. Der Schutz muss sich durch den gesamten digitalen Prozess ziehen.

Welche Rolle spielt Datenschutz-Compliance bei automatisierten Prozessen?

Datenschutz-Compliance bedeutet, dass ein Unternehmen oder eine Behörde alle geltenden Datenschutzvorgaben bei der Erhebung, Verarbeitung, Speicherung und Weitergabe personenbezogener Daten einhält. Hier kommt es beispielsweise darauf an, wie Daten innerhalb eines Prozesses verarbeitet werden, welche Personen Zugriff erhalten und wie sich Vorgänge nachvollziehen lassen.

Auch hier wird deutlich, wie wichtig es ist, Sicherheit nicht nachträglich zu ergänzen. Sie muss Teil der technischen und organisatorischen Grundlage sein – so wie es bei linqi der Fall ist. Das gilt natürlich ebenso für die DSGVO in Unternehmen wie für den Datenschutz in der öffentlichen Verwaltung.

Datenschutz als Teil der digitalen Transformation von Unternehmen

Die digitale Transformation von Unternehmen soll Prozesse schneller, einfacher und effizienter machen. Müssen für jeden neuen Workflow jedoch erst Sicherheitsfragen grundsätzlich neu gelöst werden, wird der Datenschutz genau zu dem Bremsklotz, den viele Organisationen mit dem Thema verbinden.

Das zeigt auch die zuvor genannte Bitkom-Erhebung: 70 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass das Ausrollen neuer Tools immer wieder eine neue Datenschutzprüfung auslöst. 42 Prozent haben wegen Datenschutzbedenken bereits auf Produkte oder Lösungen aus Ländern außerhalb der EU verzichtet.

Für Unternehmen, Behörden und andere Organisationen wird die technische Grundlage also immer mehr zu einer strategischen Frage. Wer Prozesse automatisieren möchte, sollte bereits bei der Auswahl der Software prüfen, wie Datenschutz und Sicherheit umgesetzt werden. Das bringt uns zur entscheidenden Frage: Wie gelingt das in der Praxis?

Wie deckt linqi Datenschutz und Sicherheit ab?

Bei linqi werden Datenschutz und Sicherheit von Anfang an in die Entwicklung einbezogen. Das Prinzip „Security & Datenschutz by Design“ gehört ausdrücklich zum Entwicklungsansatz von linqi.

Dieser Ansatz umfasst sowohl technische als auch organisatorische Maßnahmen:

  • Entwicklung und Hosting in Deutschland: linqi wird in Deutschland entwickelt und gehostet und ist auf die Anforderungen der DSGVO ausgerichtet.
  • ISO-27001-zertifiziertes Hosting: Die No-Code-Plattform wird in einem deutschen Rechenzentrum mit ISO-27001-zertifiziertem Hosting betrieben.
  • Georedundanz: Daten werden bei linqi über mehrere physisch voneinander getrennte Rechenzentren abgesichert.
  • Rollen und Rechte: Behörden und Unternehmen können innerhalb der Plattform festlegen, wer welche Inhalte sehen, bearbeiten oder freigeben darf.
  • Intrusion Detection und Firewalls: Systeme zur Angriffserkennung sowie kundenindividuelle Sicherheitsmechanismen schützen linqi zusätzlich.
  • Automatisierte Tests und SAST: Automatisierte Tests und statische Codeanalysen helfen dabei, mögliche Schwachstellen frühzeitig zu erkennen.
  • CVE Numbering Authority (CNA): linqi ist seit Juni 2026 offiziell als CVE Numbering Authority autorisiert und kann Sicherheitslücken im eigenen Zuständigkeitsbereich mit CVE-IDs versehen, transparent dokumentieren und systematisch in das Schwachstellenmanagement einbinden.
  • Backups und Wiederherstellung: Mehrfache Datensicherungen und Wiederherstellungsmechanismen erhöhen die Ausfallsicherheit.
  • Penetrationstests: linqi hat bereits Penetrationstests durch die NATO Security bestanden.
  • Regelmäßige Datenschutz-Audits: Audits dienen dazu, die DSGVO-Konformität zu überprüfen und die Plattform weiterzuentwickeln.
  • Ransomware-Schutz: Datensicherungen werden bei linqi zusätzlich mit der Write-Once-Read-Many-Technologie geschützt.

Die Übersicht macht deutlich: Bei linqi wird Datenschutz nicht als einzelnes Feature behandelt, sondern auf unterschiedlichen Ebenen berücksichtigt.

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Was bedeutet Datensouveränität bei linqi?

Datensouveränität bedeutet, die Kontrolle über die eigenen Daten zu behalten. Bei linqi gelingt das, indem Kunden ihre eigenen Daten vollständig herunterladen können. Gleichzeitig setzt linqi auf Hosting in Deutschland und verzichtet bei seinen eigenen KI-Funktionen auf die Weitergabe von Kundendaten an externe KI-Dienste.

Das zahlt auch auf die digitale Souveränität der Unternehmen und Behörden ein, die linqi nutzen. Außerdem zeigt das Beispiel, dass Organisationen digitale Automatisierung mit KI einsetzen können, ohne dafür zwangsläufig zentrale Datenverarbeitungsprozesse an externe KI-Plattformen auszulagern.

Wie setzt linqi Datenschutz bei KI-Funktionen um?

KI-Funktionen lassen sich innerhalb von linqi in automatisierte Prozesse integrieren – beispielsweise, um eingehende E-Mails zu klassifizieren, Informationen aus Dokumenten zu extrahieren oder Texte zu generieren. Der Schlüssel: Die KI-Aktionen werden auf Servern von linqi ausgeführt. Dafür kommen vortrainierte Open-Source-Modelle zum Einsatz. Die Daten müssen für die KI-Funktionen also nicht an externe Anbieter wie OpenAI weitergegeben werden.

Das ist gerade deshalb relevant, weil KI und Datenschutz für viele Unternehmen immer enger miteinander verknüpft sind: In der genannten Bitkom-Befragung geben 78 Prozent an, dass die Datenschutzprüfung von KI-Projekten aufwendiger wird. Die Hälfte sagt sogar, der Datenschutz behindere derzeit den KI-Einsatz im eigenen Unternehmen.

Praxisbeispiel: Einen internen Freigabeprozess mit linqi datenschutzkonform automatisieren

Nehmen wir ein Unternehmen, das Investitions- oder Beschaffungsanträge bislang per E-Mail, Excel und PDF abwickelt. Neben dem eigentlichen Antrag werden Namen, Abteilungen, Kostenstellen, Angebote und interne Entscheidungen zwischen mehreren Beteiligten ausgetauscht. Sensible Daten, wohin das Auge blickt.

Mit linqi lässt sich aus dem Prozess ein zentraler digitaler Workflow aufbauen – und zwar unter Berücksichtigung des Datenschutzes.

Der Antrag wird zunächst strukturiert erfasst und automatisch an die zuständige Person weitergeleitet. Über Rollen und Berechtigungen lässt sich genau steuern, wer den Vorgang sehen oder bearbeiten darf. Prozessschritte, Zuständigkeiten und Freigaben werden innerhalb des Workflows nachvollziehbar abgebildet.

Ändert sich der Prozess später, lässt sich der Workflow einfach anpassen. So wird ein entscheidender Vorteil deutlich: Datenschutz wird nicht bei jedem Digitalisierungsschritt neu gedacht. Die Organisation arbeitet mit linqi auf einer Plattform, bei der wesentliche Sicherheits- und Datenschutzmechanismen bereits zur technischen Grundlage gehören.

Das gleiche Prinzip lässt sich auf Urlaubsanträge, Rechnungsfreigaben, Kundenanfragen oder Verwaltungsprozesse übertragen.

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Warum ist Datenschutz für Behörden besonders relevant?

Der Datenschutz in der öffentlichen Verwaltung verlangt Verantwortung: Behörden verarbeiten regelmäßig personenbezogene und teilweise hochsensible Informationen.

Wie relevant die technische Absicherung ist, zeigen aktuelle Cybervorfälle. Nach einem Angriff auf das Berliner Landesnetz veröffentlichte die Hackergruppe Rhysida laut NDR 1,4 Millionen hochsensible, unverschlüsselte Datensätze im Darknet.

Auch deshalb rückt Cybersicherheit stärker in den Fokus staatlicher Digitalstrategien. Das Land Bayern verfolgt mit seiner Cybersicherheitsstrategie 2.0 beispielsweise ausdrücklich das Ziel, die Resilienz von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft gegen Cyberangriffe zu stärken.

Für die Prozessautomatisierung bedeutet das: Geschwindigkeit allein reicht nicht aus. Digitale Verwaltungsprozesse müssen effizient und sicher aufgebaut sein.

Datenschutz ODER Innovation? Diese Frage stellt sich nicht

Die Digitalisierung von Unternehmen und Verwaltungen ist kein Widerspruch zum Datenschutz. Es kommt darauf an, wie der Datenschutz technisch und organisatorisch umgesetzt wird.

Wer Sicherheit bei jedem neuen Prozess erst nachträglich lösen muss, schafft zusätzlichen Aufwand – und ja, der kann die Geschwindigkeit der Digitalisierung massiv beeinträchtigen. Wer jedoch eine Lösung nutzt, bei der Hosting, Rollen und Rechte, Sicherheitsmechanismen, Dokumentation und Datenschutz bereits mitgedacht sind, schafft eine bessere Grundlage dafür, neue Prozesse schneller umzusetzen. Bei linqi ist man sich dieser Verantwortung bewusst. Deswegen gilt ganz klar: Prozessautomatisierung soll nicht trotz Datenschutz funktionieren, sondern mit ihm.

FAQ: Datenschutz und Digitalisierung

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