
Bonn, 06. Mai 2026 – Die deutsche Verwaltung ist digital abhängig. Das zeigt das Souveränitätsbarometer der öffentlichen IT – eine Studie von next:public auf Basis von 266 befragten IT-Verantwortlichen aus Bund, Ländern und Kommunen.
Das Problem vieler Verwaltungen: Abhängigkeit als Systemzustand
Wer in einer Behörde arbeitet, weiß: Zwischen dem Wunsch, einen Ablauf zu digitalisieren, und der tatsächlichen Umsetzung liegen oft Monate. Und meistens steckt dahinter dasselbe Problem: Ohne externen Dienstleister geht nichts. Eine neue Studie belegt das in Zahlen – und zeigt, wie tief diese Abhängigkeit sitzt.
Die Ergebnisse sind deutlich: 65 Prozent der befragten IT-Verantwortlichen stufen die Abhängigkeit ihrer Behörde von internationalen, außereuropäischen IT-Anbietern als stark oder sehr stark ein. Bei Kommunen sind es sogar 70 Prozent. Besonders betroffen: Bürosoftware (81 %), Betriebssysteme (77 %) und Kollaborationstools (47 %) – also genau die Werkzeuge, mit denen täglich gearbeitet wird.
Gleichzeitig fehlt der Spielraum, daran etwas zu ändern: Nur 4 bis 5 Prozent der Verwaltungen sind in der Lage, bestehende IT-Lösungen flexibel zu wechseln. Die Hauptgründe sind technische Komplexität (70 %), fehlende Alternativen (65 %) und proprietäre Schnittstellen (62 %) – also technische Verbindungen zwischen Systemen, die nur mit dem jeweiligen Anbieter funktionieren und einen Wechsel faktisch unmöglich machen.
Wie Verwaltungen wieder handlungsfähig werden
Hinter der Abhängigkeit von großen Softwareanbietern liegt ein strukturelles Problem: Mehr als 40 Prozent der Verwaltungen können weniger als 25 Prozent ihrer eigenen IT-Systeme intern anpassen oder mitgestalten. Wer einen wiederkehrenden Ablauf – einen Prozess, der Woche für Woche auf dieselbe Art durchgeführt wird – verändern oder digitalisieren möchte, ist auf externe Programmierer angewiesen. Die sind teuer, oft ausgelastet und bringen ihrerseits neue Abhängigkeiten mit. Fällt der Dienstleister weg, steht die Behörde vor Systemen, die intern niemand mehr betreuen kann. 82 Prozent der Befragten sehen ihre digitale Souveränität durch genau diese Konstellation gefährdet.
Das führt zu einem Teufelskreis, den die Studie klar benennt: Knappe Budgets verhindern den Aufbau eigener Kompetenzen. Fehlende Kompetenzen erzeugen neue Abhängigkeiten. Neue Abhängigkeiten kosten Geld, das dann wieder für anderes fehlt.
„Die Zahlen der Studie überraschen uns nicht. Wir hören Ähnliches seit Jahren aus Verwaltungen und Behörden, die wissen, dass etwas passieren muss. Viele haben den Willen, Prozesse auf eigene Weise digitaler zu gestalten. Was ihnen fehlt, sind die entsprechenden Werkzeuge, sodass das Ticket an die interne IT oder der Dienstleisterauftrag schlicht der gewohnte Weg bleibt. Erst mit einer No-Code-Lösung wie linqi verstehen sie sofort, was möglich ist.“ — Jörg Sager, CEO linqi
Was digitale Souveränität mit linqi bedeutet
82 Prozent der befragten IT-Verantwortlichen empfehlen standardisierte Plattformen, die Anpassungen ohne externe Dienstleister ermöglichen. 70 Prozent fordern mehr interne Gestaltungsspielräume. Genau das ist der Ansatz, den linqi seit über einem Jahrzehnt in Unternehmen, Behörden und Konzernen weltweit verfolgt: eine No-Code-Prozessplattform – also eine Software, mit der Fachabteilungen wiederkehrende Abläufe selbst digitalisieren, ohne Programmierkenntnisse, ohne externe Dienstleister, ohne Wartezeiten. Entwickelt und gehostet in Deutschland, DSGVO-konform, ISO 27001-zertifiziert. Zu den Kunden zählen unter anderem mehrere Landespolizeien und die NATO.
„Wenn wir Behörden erklären, dass theoretisch schon ein Azubi einer Fachabteilung Abläufe vollkommen eigenständig mit linqi digitalisieren könnte – ohne Programmierkenntnisse und ohne Wartezeit auf die IT –, dann sehen wir zunächst in ungläubige Gesichter. Aber genau das macht linqi möglich.“ — Christian Korda, Head of Sales linqi
Die vollständige Studie „Souveränitätsbarometer der öffentlichen IT 2025″ ist über next:public abrufbar.
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