
Bonn, 27. Mai 2026 – Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen haben innerhalb weniger Wochen konkrete Gesetzespakete zum Bürokratieabbau beschlossen. Damit wird deutlich: Die Verwaltungsmodernisierung kommt zunehmend in der Gesetzgebung der Länder an. Jetzt wird die Umsetzung zur Kernaufgabe.
Bürokratieabbau wird zur konkreten Umsetzungsfrage
Mecklenburg-Vorpommern legt am 21. April 2026 einen Gesetzentwurf vor, der Verwaltungsverfahren vereinfachen, beschleunigen und stärker digital ausrichten soll. Nordrhein-Westfalen folgt am 5. Mai 2026 mit einem umfassenden Maßnahmenpaket zur Entlastung von Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen und Unternehmen. Im Mittelpunkt stehen in beiden Ländern ähnliche Ziele: weniger Schriftform-Erfordernisse, mehr digitale Kommunikation, reduzierte Nachweis- und Berichtspflichten sowie schnellere Verfahren.
Mecklenburg-Vorpommern will unter anderem die Schriftform in vielen Fällen durch Textform ersetzen, öffentliche Bekanntmachungen stärker online veröffentlichen und Genehmigungen in geeigneten Fällen nach Ablauf einer Frist automatisch als erteilt gelten lassen. Nordrhein-Westfalen sieht unter anderem vor, landesrechtliche Schriftformerfordernisse grundsätzlich abzuschaffen, eine digitale Kommunikation zum Regelfall zu machen und Berichts- sowie Dokumentationspflichten für Unternehmen deutlich zu reduzieren.
Aus Sicht von linqi zeigen die Beschlüsse einen klaren Trend: Bürokratieabbau wird nicht mehr nur politisch angekündigt, sondern zunehmend rechtlich vorbereitet. Entscheidend wird nun, wie die neuen Spielräume praktisch genutzt werden. Denn Gesetze schaffen zunächst nur den Rahmen.
„Der politische Wille zum Bürokratieabbau ist erkennbar. In der Praxis hören wir aber immer wieder, dass es an Lösungen fehlt, mit denen Verwaltungen, Kommunen und Unternehmen diese Vorgaben ohne zusätzliche Komplexität in funktionierende Abläufe übersetzen können. Und eben das ist die Stärke von linqi.“ — Jörg Sager, CEO linqi
No-Code als Werkzeug für digitale Abläufe
No-Code-Plattformen wie linqi gewinnen im Zuge des Bürokratieabbaus weiter an Bedeutung. Mit linqi lassen sich Verwaltungs- und Unternehmensprozesse digital abbilden, ohne jedes Vorhaben als klassisches IT-Projekt aufsetzen zu müssen. Formulare, Zuständigkeiten, Freigaben, Nachweise und Statusinformationen können in digitale Workflows überführt werden, die sich an reale Abläufe anpassen lassen. Damit schließt sich die Lücke zwischen Gesetzgebung und Umsetzung im Arbeitsalltag.
„Wir sehen in der Praxis immer wieder: Bürokratieabbau endet nicht mit einer neuen gesetzlichen Regelung. Er beginnt dort, wo Vereinfachungen in konkrete Abläufe übersetzt werden. Informationen müssen eindeutig erfasst, Verantwortlichkeiten klar zugewiesen, Bearbeitungsstände transparent gemacht und Entscheidungen nachvollziehbar dokumentiert werden. Genau diese Prozesslogik lässt sich mit linqi in digitale Workflows überführen.“ — Christian Korda, Head of Sales linqi
Die aktuellen Beschlüsse aus Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen markieren damit mehr als einzelne Reformschritte. Sie zeigen, dass der Abbau bürokratischer Hürden zu einer konkreten Umsetzungsfrage wird. Für Verwaltungen, Kommunen und Unternehmen beginnt damit die nächste Phase: aus rechtlichen Erleichterungen müssen alltagstaugliche digitale Prozesse werden.
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