Bonn, 13. Mai 2026 – Der neue Bitkom Länderindex 2026 zeigt deutliche Unterschiede beim Stand der Digitalisierung in den Bundesländern. Das Ranking bewertet alle 16 Länder in den Bereichen Digitale Wirtschaft, Digitale Infrastruktur, Governance & Verwaltung sowie Digitale Gesellschaft. Grundlage der Erhebung sind 30 Indikatoren und mehr als 1.100 Datenpunkte. Hamburg liegt mit 70,3 von 100 möglichen Punkten erneut an der Spitze, gefolgt von Berlin mit 63,8 Punkten und Hessen mit 63,7 Punkten. Am Ende des Rankings stehen Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern.

Länder zeigen unterschiedliche digitale Stärke

Der Länderindex macht sichtbar, dass die Digitalisierung in Deutschland regional sehr unterschiedlich vorankommt. Während einige Länder von starker Infrastruktur, leistungsfähiger Wirtschaft, Hochschulen und klaren Strukturen in der Digitalpolitik profitieren, bleiben andere deutlich zurück. Doch woran liegt das? Bitkom verweist darauf, dass digitale Stärke nicht allein von strukturellen Voraussetzungen abhängt, sondern auch von strategischer Steuerung, gezielten Investitionen und konsequenter Umsetzung.

Ein genauerer Blick auf den Bereich Governance & Verwaltung gibt Aufschluss darüber, wie weit Verwaltungsdienstleistungen bereits digitalisiert sind und wie Digitalpolitik in den Bundesländern organisiert wird. Betrachtet wurden unter anderem Zuständigkeiten, strategische Ausrichtung, Finanzierung, kommunale Digitalisierung und die Zufriedenheit mit digitalen Verwaltungsleistungen.

„Governance & Verwaltung ist aus unserer Sicht besonders aussagekräftig, weil die Digitalisierungsstrategie hier unmittelbar auf die Verwaltungsrealität trifft. Digitale Angebote funktionieren nur dann zuverlässig, wenn die Zuständigkeiten klar geregelt, Prozesse sauber strukturiert und kommunale Anforderungen ganzheitlich und vor allem realitätsnah mitgedacht werden.“ — Jörg Sager, CEO linqi

Governance & Verwaltung erreicht im Schnitt 54,6 Punkte

Im Bereich Governance & Verwaltung erreichen die Bundesländer im Durchschnitt einen Indexwert von 54,6 Punkten. Der Wert zeigt: Ein großer Teil der möglichen digitalen Leistungsfähigkeit ist noch nicht ausgeschöpft. Besonders deutlich wird das mit Blick auf die Verwaltungspraxis. Digitale Verwaltungsleistungen müssen nicht nur verfügbar sein, sondern auch intern bearbeitet, gesteuert und nachvollziehbar dokumentiert werden können.

Bitkom nennt für eine stärkere digitale Entwicklung unter anderem eigenständige Digitalministerien, CIO- oder CDO-Strukturen, Beschleunigungsbudgets, die verbindliche Nutzung gemeinsamer Komponenten und eine zügige OZG-Umsetzung. Damit rückt nicht nur die Frage in den Vordergrund, ob digitale Ziele formuliert wurden, sondern wie verbindlich sie in Verwaltungsstrukturen verankert sind.

linqi unterstützt bei digitalen Verwaltungsprozessen

linqi befähigt öffentliche Einrichtungen und Behörden zur praktischen Digitalisierung interner Abläufe. Mit der No-Code-Plattform lassen sich Prozesse wie Antragsbearbeitung, Genehmigungsworkflows, Prüfabläufe oder Dokumentationspflichten digital abbilden, ohne dass jedes Vorhaben als klassisches IT-Projekt aufgesetzt werden muss. Die Umsetzung erfolgt DSGVO-konform und mit Hosting in Deutschland.

„Aus der Praxis wissen wir: Viele Verwaltungsprozesse werden nicht durch die einzelne Aufgabe kompliziert, sondern durch Übergaben, Rückfragen, Medienbrüche und fehlende Transparenz. Mit linqi lassen sich solche Abläufe so strukturieren, dass Informationen, Zuständigkeiten und Bearbeitungsstände an einer Stelle zusammenlaufen.“ — Christian Korda, Head of Sales linqi

Der Bitkom Länderindex 2026 zeigt also nicht nur, welche Länder im digitalen Vergleich vorne liegen. Er macht deutlich, wo die Verwaltung weiter an Steuerungsfähigkeit, Prozessklarheit und digitaler Durchgängigkeit gewinnen muss. Für Länder, Kommunen und öffentliche Einrichtungen bleibt die zentrale Aufgabe, digitale Strategien in belastbare Verwaltungsabläufe zu überführen.

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