Bonn, 31. August 2026 – Deutschland macht bei der Digitalisierung Fortschritte. Im europäischen Vergleich kommt die Bundesrepublik jedoch langsamer voran als andere EU-Staaten und liegt inzwischen auf den hinteren Plätzen. Im neuen Bitkom-DESI-Index 2026 erreicht Deutschland mit 51,1 Punkten nur Platz 17 von 27 EU-Mitgliedstaaten. Im Vergleich zum Vorjahr verliert das Land damit drei Plätze.

Besonders groß ist der Nachholbedarf bei der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. Hier liegt Deutschland nur auf Rang 22. Die Zahlen bestätigen, was linqi in der täglichen Arbeit immer wieder erlebt: Der Wille zur Digitalisierung ist vielerorts vorhanden. Für die Umsetzung fehlen jedoch häufig Werkzeuge, mit denen sich Abläufe in der Praxis digitalisieren lassen.

Deutschland digitalisiert – im Schneckentempo

Für den neuen DESI-Index hat der Bitkom e. V. 44 Indikatoren aus dem „2030 Digital Decade Report“ der EU-Kommission zu einem europäischen Vergleich zusammengeführt. Deutschland verbessert seinen Gesamtwert gegenüber dem Vorjahr von 50,1 auf 51,1 Punkte, fällt im Ranking aber von Platz 14 auf Platz 17 zurück. Dänemark führt den Digitalisierungsvergleich mit 76,4 Punkten an, gefolgt von Finnland und den Niederlanden.

Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst fasst den Handlungsbedarf entsprechend deutlich zusammen:

„Platz 17 kann für Deutschland nicht der Anspruch sein. Hier sind Politik in Bund und Ländern, Wirtschaft und Bildungseinrichtungen gleichzeitig gefordert.“ – Dr. Ralf Wintergerst, Präsident des Bitkom e. V.

Digitale Verwaltung bleibt eine Schwachstelle

Im Bereich Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung erreicht Deutschland von 27 Ländern lediglich Platz 22 und verliert damit gegenüber dem Vorjahr einen weiteren Rang. Besonders deutlich wird der Rückstand bei vorausgefüllten Formularen: Deutschland erreicht hier 52,0 Punkte, während der EU-Durchschnitt bei 75,9 Punkten liegt.

Dieser Wert macht deutlich, dass digitale Verwaltung nicht beim Online-Formular enden darf. Mit linqi werden bereits vorhandene Informationen auch in den nachgelagerten Verwaltungsprozessen genutzt. Bearbeitungsschritte lassen sich miteinander verbinden und weitgehend automatisieren.

Verwaltungen sind bereit für die Digitalisierung – eigentlich

Mit der No-Code-Plattform linqi können Verwaltungen ihre internen Prozesse selbst digital abbilden und automatisieren – ohne Programmierkenntnisse. Das Prozesswissen aus den jeweiligen Fachabteilungen wird unmittelbar für die Digitalisierung nutzbar. Formulare, Prüfungen, Freigaben, Zuständigkeiten und weitere Bearbeitungsschritte lassen sich zu durchgängigen digitalen Workflows verbinden.

„Dass Deutschland bei der digitalen Verwaltung auf Platz 22 liegt, kann für ein Innovationsland wie Deutschland nicht unser Anspruch sein. Vor allem, wenn man sieht, wie viel Zeit und Ressourcen Verwaltungen täglich in Abläufe stecken, die sich einfacher organisieren und schnell digitalisieren ließen. In Gesprächen mit Verwaltungen erleben wir immer wieder, dass die Bereitschaft zur Veränderung da ist. Was häufig fehlt, ist ein Werkzeug, mit dem Fachabteilungen selbst loslegen können. Mit linqi können sie ihre Prozesse eigenständig anpacken und Abläufe Schritt für Schritt einfacher machen.“ – Jörg Sager, CEO linqi

Mit den richtigen Werkzeugen vom Digitalisierungsziel zur Umsetzung

Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst hat klare Vorstellungen davon, wie Deutschland bei der Digitalisierung schneller vorankommen kann. Er fordert unter anderem schnellere Digitalprojekte, weniger Bürokratie, digitale Identitäten und eine konsequentere Umsetzung des Once-Only-Prinzips. Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen sollen Daten möglichst nur einmal angeben müssen und Verwaltungsleistungen einfacher digital nutzen können.

Damit das im Verwaltungsalltag funktioniert, braucht es Lösungen, die sich an bestehende Strukturen anpassen, vorhandene Systeme einbinden und auch außerhalb klassischer IT-Abteilungen eingesetzt werden können. linqi erfüllt diese Anforderungen.

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