
Digitalisierung und kommunale Resilienz: Wie linqi als Software für Verwaltungen hilft
Wie hängen Digitalisierung und kommunale Resilienz zusammen? Erfahren Sie, wie sichere Prozesse, CVE-Partner und Notfallpläne die Kommunen krisenfester machen.
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Das Push-Prinzip und das Pull-Prinzip sind zwei übergeordnete Konzepte in Marketing, Logistik und Produktion. Die Hauptunterscheidung liegt im auslösenden Impuls einer Handlung, zum Beispiel in der Produktion eines bestimmten Bauteils: Wird die Produktion von Herstellerseite vorgegeben oder erfolgt sie aufgrund einer Nachfrage auf Käuferseite?
Wir stellen das Pull- und Push-Prinzip gegenüber, vergleichen die Vor- und Nachteile und zeigen Ihnen, wie die Prozesssoftware linqi beide Prinzipien umsetzbar macht.
Das Push-Prinzip bedeutet, dass ein Produkt im Grunde vom Hersteller in den Markt “gedrückt” wird.
Das Push-Marketing ist dabei nicht etwa auf den Endkonsumenten, sondern auf Groß- und Einzelhändler ausgerichtet. Diese werden angeregt, große Mengen des Produkts abzunehmen und durch eigene Werbemaßnahmen an den Endkunden zu bringen.
Das Push-Prinzip im Marketing ist normalerweise durch eine Push-Strategie in Produktion und Logistik bedingt. Die Produktion erfolgt dann nach einem vorher erstellten Produktionsplan und wird zentral gesteuert. Auch Händler werden nicht nach Bedarf, sondern nach vorher festgelegten Mengen in bestimmten Zeiträumen beliefert.
Um Engpässe zu vermeiden, muss beim Push-Prinzip in der Logistik und der Produktion mehr Ware gelagert werden. Nur so können kurzfristige Nachfragen von Endkunden gedeckt werden. Gleichzeitig sind die Lagerbestände oft hoch, wenn die Nachfrage überschätzt und zu viel produziert wurde.
Das Pull-System ist der Gegenspieler zum Push-System. Statt ein Produkt nach Plan zu produzieren und anschließend in den Markt zu “pushen”, wird durch B2C-Marketing zunächst ein Bedarf beim Endkunden geweckt. Nach der tatsächlichen Nachfrage durch die Endkunden wird das Produkt dann produziert und an Händler geliefert.
Pull-Marketing kann sehr kostenintensiv sein: Das Unternehmen muss seine Zielgruppe und deren Bedürfnisse genau kennen, um zielführende Werbung zu schalten. Gleichzeitig sollte die Werbung viele Plattformen abdecken, um das Produkt überall präsent zu machen und möglichst viel Nachfrage zu generieren.
Damit Händler nach dem konkreten Bedarf beliefert werden können (am besten just-in-time), muss es einen stetigen Informationsaustausch zwischen Hersteller und Händler geben. Verkaufs- und Bestandszahlen werden in Echtzeit abgeglichen: Ist ein bestimmter Grenzwert erreicht, wird kurzfristig neue Ware produziert.
Das ermöglicht geringe Lagerbestände, schnelle Lieferzeiten und einen geringen Planungsaufwand. Es ist keine zentrale Planungseinheit notwendig – Der Pull-Prozess wird über die ganze Lieferkette durch die Nachfrage der Endkunden gesteuert. Das funktioniert allerdings nur mit einer effizienten Logistik und schnellen Informationsflüssen zwischen Herstellern, Händlern und Lieferanten.
Egal ob Sie das Push- oder Pull-System oder eine Kombination aus beiden verwenden: Zuverlässige Informationsflüsse und fehlerfreie Prozesse sind immer unverzichtbar.
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