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Ein 4D-Bericht ist ein Problemlösungsinstrument, das dazu dient, kleinere externe und interne Probleme strukturiert zu ermitteln und zu lösen. 4D-Berichte geben insbesondere Hinweise darauf, wie das Auftreten von Mängeln in Zukunft verhindert werden kann, sodass Unternehmen potenziellen Problemen einen Schritt voraus sind, bevor sie auftreten und den Kunden erreichen. Dieses unschätzbare System umfasst nützliche Prozesse wie die Analyse der Ursachen und die Umsetzung von Korrekturmaßnahmen.

Die Verwendung eines 4D-Reports ist daher eine hervorragende Möglichkeit für Hersteller, die Kontrolle zu behalten und sicherzustellen, dass ihre Produkte den Kundenstandards und den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.

In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über den 4D-Report wissen müssen!

Was ist der 4D-Report?

Der 4-Dimensionen-Bericht (engl.: 4 dimensions report) ist ein wichtiger Teil des Qualitätsmanagements, der die interne Bearbeitung von aufgetretenen Fehlern zum Ziel hat.

Im Gegensatz zum 8D-Report, der acht Disziplinen umfasst, enthält die 4D-Methode lediglich vier Prozessschritte, sodass sie für eine schnelle interne Bearbeitung bei aufgetretenen Fehlern verwendet wird. Der vollständige Report liefert allen Beteiligten die wichtigsten Informationen.

4D – Welche Disziplinen gibt es?

4d-disziplinen

1. Das Problem beschreiben

Der erste Schritt in jedem 4D-Bericht ist die Definition des Problems. Dazu muss festgestellt werden, was das Problem ist, wer davon betroffen ist und welche Folgen das Problem hat. Ermitteln Sie hierfür den Ist- sowie den Soll-Zustand.

2. Die Problemursache ermitteln

Der zweite Schritt in einem 4D-Bericht besteht darin, die Ursache des Problems zu ergründen. Wie konnte es dazu kommen, dass der Fehler unterlaufen ist und wieso ist er niemandem schon vorher aufgefallen?

3. Sofortmaßnahmen einleiten

Im dritten Schritt in einem 4D-Bericht werden zur Abwendung unmittelbarer Gefahren durch den Fehler Sofortmaßnahmen ergriffen. Diese dienen der Schadensbegrenzung und sollen dafür sorgen, dass das Problem nicht noch größer wird, bis eine dauerhafte Lösung gefunden ist.

4. Korrekturmaßnahmen ermitteln und einführen

Der vierte und letzte Schritt des 4D-Reports besteht darin, Korrekturmaßnahmen zu entwickeln und einzuführen. Haben Sie Sofortmaßnahmen eingeleitet, haben Sie zwar die unmittelbaren Gefahren beseitigt, allerdings sollten Sie auch darauf achten, den Fehler nicht noch einmal zu wiederholen. Aus diesem Grund müssen Maßnahmen entwickelt werden, mit Hilfe derer der Fehler endgültig beseitigt und in Zukunft vermieden werden können.

Die Wirkung der Maßnahmen sollten Sie regelmäßig überprüfen und bei Bedarf anpassen.

4D-Report – FAQ

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