Signale & Ereignisse – Prozesse, die aufeinander hören

Manchmal hängt ein Ablauf davon ab, was ein anderer Ablauf erledigt hat. Genau dafür gibt es Signale. Ein Prozess sendet an einem bestimmten Punkt ein Signal mit einem Namen – und ein anderer Prozess kann auf genau dieses Signal warten. So koordinieren sich Workflows über Prozessgrenzen hinweg, ohne dass Sie sie direkt miteinander verdrahten müssen.

Typisch ist das Warten auf einen Folgeprozess: Der Hauptprozess pausiert an einem Schritt, bis der ausgelöste Folgeprozess sein Ergebnis als Signal zurückgibt. Oder zwei unabhängige Workflows tauschen sich aus – etwa wenn ein Vorgang erst fortgesetzt wird, wenn eine Freigabe aus einem anderen Prozess eingegangen ist. Sie entscheiden dabei, ob gewartet wird, bis das erste erwartete Signal eintrifft oder bis alle da sind.

Oder in kurz:Ein Prozess sendet ein benanntes Signal, ein anderer wartet darauf – und geht weiter, sobald es eintrifft. So entstehen verknüpfte Abläufe, die unabhängig voneinander laufen und trotzdem zusammenarbeiten.

Prozessübergreifend koordinieren

Pausieren Sie einen Schritt, bis ein anderer Prozess sein Signal gesendet hat – ideal für Haupt- und Folgeprozesse.

Warten auf eines oder alle

Entscheiden Sie, ob der Ablauf nach dem ersten Signal weiterläuft oder erst auf mehrere Signale wartet.

Lose gekoppelt

Prozesse bleiben unabhängig – und tauschen sich trotzdem gezielt aus, statt starr verdrahtet zu sein.

Prozesse, die aufeinander hören

Mit Signalen und Ereignissen verbindet linqi Prozesse über ihre Grenzen hinweg. Ein Prozess sendet an einem Schritt ein benanntes Signal – etwa wenn er abgeschlossen ist oder ein bestimmter Zustand erreicht wurde. Ein anderer Prozess wartet an einem Wartschritt auf genau dieses Signal und läuft erst fort, wenn es eintrifft. Sie können auf ein einzelnes Signal warten oder auf mehrere zugleich und dabei festlegen, ob der Ablauf nach dem ersten erwarteten Signal weitergeht oder erst, wenn alle da sind. Ebenfalls entscheidbar: ob bereits gesendete Signale mitgezählt werden oder nur neue. So lässt sich aus getrennten Workflows ein sauber orchestrierter Gesamtprozess machen – vom Hauptprozess, der auf seinen Folgeprozess wartet, bis zu zwei unabhängig laufenden Abläufen, die sich austauschen.

So tauschen sich Prozesse Signale aus

  1. Signal senden:
    Ein Prozess sendet an einem Schritt ein benanntes Signal. Das geschieht automatisch im Lauf – etwa wenn ein Schritt abgeschlossen ist oder eine Bedingung erfüllt wurde.
  2. Signal abonnieren:
    Ein anderer Prozess wartet an einem Wartschritt auf eines oder mehrere Signale nach Name. Er bleibt pausiert, bis die Wartebedingung erfüllt ist.
  3. Erstes oder alle Signale:
    Sie legen fest, ob der Ablauf nach dem ersten erwarteten Signal weiterläuft oder erst, wenn alle erwarteten Signale eingetroffen sind.
  4. Neue oder zurückliegende:
    Sie bestimmen, ob auch Signale berücksichtigt werden, die bereits gesendet wurden – oder ob der Ablauf nur auf neue Signale wartet.

So entstehen lückenlose Verknüpfungen zwischen Prozessen: Folgeprozesse, parallele Abläufe und getrennte Workflows greifen ineinander, ohne dass Sie sie in einen einzigen großen Prozess pressen müssen.

Häufige Fragen zu Signalen & Ereignissen

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